Arthose bedeutet ein über das normale, altersentsprechende Maß hinausgehender Verschleiss der Gelenke.
Die Ursachen sind vielfältig, von der falschen Ernährung, dem Übergewicht un der medikamentenbedingten Veränderung bis zur Unfallfolge oder als Folge einer anderen Grunderkrankung (z.B. Gicht, Rheuma, Infektion).
Von Arthrose können alle Gelenke des Körpers betroffen sein. Am häufigsten tritt sie in der unteren Körperhälfte, also in den Knien und Hüften auf. Die Folge der vermehrten Abnutzung der Knorpeloberfläche sind Schmerzen bei Belastung die später auch schon im Ruhezustand auftreten können. Der sogenannte Anlaufschmerz ist typisch für eine fortgeschrittene Arthrose, Schmerzen nach Ruhe bei Bewegungsbeginn. Es kommt zu einer fortschreitenden Bewegungseinschränkung und gelegentlich auch zu einer deutlichen Schwellung mit Entzündung.
Zur Diagnostik zählen die genaue Anamnese (Krankengeschichte und Beschwerdeschilderung), sowie eine gründliche Untersuchung. Röntgendiagnostik und ggf. auch MRT runden die Untersuchung ab.
Die Therapie der Arthrose richtet sich zunächst nach der vorhandenen Beschwerdesymptomatik und der Mobilität.
Bei der Ernährungstherapie sowie bei der Knorpelaufbautherapie (besser Knorpelstärkungstherapie) werden zunächst Substanzen genommen die den Knorpelstoffwechsel verbessern sollen. Eine vor Ort injezierte Spritze mit Hyaloronsäure kann oftmals sehr schnell Linderung bringen. Diese Injektionen werden dann 3 - 5 mal durchgeführt und konnen so durch ihre Langzeitwirkung eine Operatin deutlich hinauszögern.
Neu ist die ACP-Therapie (Autologous Conditioned Plasma). Hierbei wird körpereigenes Blut aufgearbeitet und dem erkrankten Gelenk mittels spezieller Spritze injeziert. Durch die enthaltenen Wachstumsfaktoren können die Heilungsprozesse positiv beeinflusst werden. Aus eigenen Erfahrungen zeigt sich schon nach den ersten Injektionen eine deutliche Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und des Schmerzverlaufes.